Die Gjerdrum-Brüder fahren getrennt und lernen gemeinsam
Storm tritt im BMW an, Emil im Ford. Das ADAC-Porträt zeigt, wie sich familiäre Unterstützung und sportliche Konkurrenz miteinander verbinden.
Storm und Emil Gjerdrum fahren im ADAC GT Masters für unterschiedliche Mannschaften, unterstützen sich aber abseits der Strecke. Der ADAC hat die beiden Brüder in einem Porträt vorgestellt. Storm teilt bei FK Performance einen BMW mit Fabio Rauer, Emil fährt im HRT-Ford an der Seite von Max Reis.
Ihre Entwicklung brachte beiden bereits sichtbare Erfolge. Storm erreichte in Zandvoort seinen ersten Podestplatz, den Emil gemeinsam mit ihm feierte. Später stand Emil am Lausitzring zweimal auf dem Podium. Die familiäre Freude endet damit nicht an der Grenze des jeweiligen Teams.
Bei der Zusammenarbeit ziehen die Brüder allerdings eine klare Grenze. Sie trainieren und analysieren gemeinsam, geben aber nach eigener Aussage keine internen Daten oder vertraulichen Informationen ihrer Mannschaften weiter. Unterstützung ist deshalb nicht mit einem Austausch von Teamgeheimnissen gleichzusetzen.
Auf der Strecke bleiben sie Gegner. Genau diese Verbindung macht das Porträt interessant: Nähe und Konkurrenz schließen sich nicht aus, erfordern aber klare Zuständigkeiten. Der sportliche Alltag besteht hier aus zwei getrennten Programmen, die durch eine gemeinsame Familie und einen ähnlichen Entwicklungsweg miteinander verbunden sind.
Quellen und Nachrichtenstand
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