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Pichler führt eine komplette Razoon-Startreihe an

Auf feuchtem Asphalt holt der Österreicher seine erste Poleposition. Der Porsche bleibt auf Regenreifen schneller als die Konkurrenz.

Leo Pichler hat im ersten Qualifying des GT-Masters-Finales in Hockenheim seine erste Poleposition in der Serie erreicht. Im Porsche 911 GT3 R von Razoon fuhr er 1:49,164 Minuten. Die Strecke war feucht, die Asphalttemperatur lag bei etwa elf Grad.

Obwohl sich die Bedingungen während der Sitzung etwas verbesserten, blieben Regenreifen die erfolgreiche Wahl. Pichler setzte zunächst eine schnelle Runde und wartete anschließend ab. Für einen ausreichend trockenen Zustand, der Slicks begünstigt hätte, blieb nach seiner Einschätzung nicht genügend Zeit.

Mark Kastelic stellte den zweiten Razoon-Porsche daneben. Der Slowene verpasste die Bestzeit seines Teamkollegen um 0,126 Sekunden. Simon Connor Primm lag im Audi nur weitere 0,026 Sekunden dahinter. Die Spitze war damit wesentlich enger beisammen, als die geschlossene erste Startreihe zunächst vermuten lässt.

Für Razoon war die Sitzung ein starkes gemeinsames Ergebnis. Sie zeigte eine passende Reifenentscheidung und schnelle Fahrer unter schwierigen Bedingungen. Die Startaufstellung beschreibt allerdings nur die Ausgangslage des Samstagsrennens. Sie sagt noch nichts darüber aus, ob sich diese Positionen über Fahrerwechsel und Renndistanz halten lassen.

Quellen und Nachrichtenstand

Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.

Aus dem Asphaltjournal